Barf Futter Im Test

Richtig barfen: Diese Dinge müssen Sie beachten

November 8, 2020
Richtig barfen: Diese Dinge müssen Sie beachten

Die gute Nachricht gibt es gleich zu Beginn: Richtig barfen ist gar nicht so schwer. Auch wenn aller Anfang hier kompliziert erscheint, finden Sie sich in dieses Thema innerhalb kürzester Zeit ein. Beschäftigen Sie sich näher mit der artgerechten Fütterung Ihres Lieblings, werden Sie dann ganz automatisch immer mehr Detailwissen erlangen. Um Ihnen den Weg dorthin zu erleichtern, wollen wir Ihnen im Folgenden zeigen, wie Sie Ihre Katze oder Ihren Hund richtig barfen lassen.

Wir beginnen dabei ganz am Anfang und zeigen auf, welche Unterschiede zwischen den Tieren Sie beachten müssen. Zudem bekommen Sie Tipps für die passenden Menüs, wichtige Hinweis für das Barfen von Welpen oder die richtige Barf Menge für Ihren Liebling.

Richtig barfen lernen: Alles Wichtige auf einen Blick

  • Beim Barfen wird die ursprüngliche Ernährungsweise von Hunden und Katzen nachgeahmt, um möglichst artgerecht zu füttern.
  • Künstliche Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe oder andere chemische Zusätze finden Sie im Barf-Futter nicht.
  • Barfen für Anfänger ist leichter als die meisten Menschen befürchten - nur Mut!
  • Wenn Sie Ihr Tier richtig barfen lassen möchten, müssen Sie auf die korrekten Inhaltsstoffe achten.
  • Zusätzlich spielt die Barf Menge eine wichtige Rolle, um Unter- oder Übergewicht vorzubeugen.

Warum ist richtiges Barfen so wichtig?

Barfen bringt eine Menge Vorteile. Allerdings nur dann, wenn Sie es richtig machen. Wir wollen Sie deshalb in der Richtig barfen Anleitung deshalb zunächst mit den Vorteilen vertraut machen. Durch die rohen Zutaten bleiben wichtige Bakterien und Vitamine im Barf Futter enthalten. Dadurch stärken Sie auf natürliche Art und Weise das Immunsystem Ihres Lieblings. Zusätzlich dazu sorgen die im Futter enthaltenen Nährstoffe und Vitamine dafür, dass die Haut und das Fell des Tieres gestärkt werden. Die Folge: Ein glänzendes und oftmals deutlich weicheres Fell. Fester werden zudem die Krallen, Muskeln und Sehnen Ihres Vierbeiners, die so auch deutlich mehr Widerstandskraft entwickeln.

Speziell Hundebesitzer werden in vielen Fällen die „Gerüche“ ihrer Tiere bestens kennen. Verdauungsprobleme sorgen oftmals für unangenehme Blähungen. Mit dem richtigen Barf Futter können Sie diesem Problem entgegenwirken. Durch den hohen Anteil an Nährstoffen, Vitaminen und Bakterien wird diese natürlich gefördert. Stichwort natürlich: Durch das rohe Futter sind die Tiere zu etwas mehr Anstrengungen beim Fressen gefordert. Das langanhaltende Kauen reinigt ganz automatisch die Zähne, zudem werden diese durch die angeregte Speichelbildung zusätzlich geschützt. Ganz schön viele Vorteile? Wir haben diese noch einmal für Sie übersichtlich aufgeführt:

  • Gestärktes Immunsystem durch natürliche Bakterien, Nährstoffe und Vitamine
  • Stärkung des Fells, glänzendes Fell
  • Stabilere Krallen, Sehnen und Muskeln
  • Funktionierende Verdauung und geringerer Kotabsatz
  • Natürliche Reinigung der Zähne durch anhaltendes Kauen
  • Gestärkte Kaumuskulatur
  • Gute Flüssigkeitsaufnahme durch rohes Fleisch und pflanzliche Bestandteile
  • Verminderter Mundgeruch

Richtig barfen: Tierische Unterschiede beachten

Wenn Sie richtig barfen möchten, sollten Sie zunächst an die Unterschiede zwischen den einzelnen Tieren denken. Hunde und Katzen werden natürlich nicht auf identische Art und Weise gefüttert, Welpen nehmen zudem noch einmal eine Sonderrolle ein. Darüber hinaus müssen Sie auch die Lebensweise Ihres Tieres beachten. Ein vitaler und aktiver Hund benötigt also wesentlich mehr Futter als ein ruhiger Artgenosse. Mit anderen Worten: Richtig barfen beim Labrador ist nicht das Gleiche wie richtig barfen bei französische Bulldogge.

Hund richtig barfen

Wenn Sie Ihren Hund richtig barfen lassen möchten, haben Sie zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl. Die Zusammensetzung des Futtermahls ist kein Hexenwerk. Sie werden schnell erkennen, dass viele Produkte für Ihren Liebling in Frage kommen. Gute Hinweise für die korrekte Zusammenstellung der Mahlzeiten bietet unser Barf Futterplan. Hier haben wir eine Orientierung für Sie aufgeführt, wie hoch das Energielevel der Vierbeiner ungefähr ausfällt. Zusammengesetzt werden sollte das Menü immer aus verschiedenen Bestandteilen. Darunter: Proteine, Ballaststoffe, Fette, Mineralien und Vitamine.


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Welpen richtig barfen

Einen Welpen richtig barfen ist ebenfalls keine unlösbare Aufgabe. Im Gegenteil. Sobald der kleine „Racker“ bei Ihnen eingezogen ist, können Sie im Prinzip mit der Rohfleischfütterung beginnen. Falls Ihr Neueinzug zuvor anderes Futter erhalten hat, sollten Sie ihn aber langsam an sein neues Futter gewöhnen. Unser Tipp: Erst einmal nur eine Mahlzeit am Tag durch Barf ersetzen und die Anzahl langsam steigern. So können Sie den Kleinen behutsam an das Futter heranführen. Denken Sie daran: Welpen haben gemessen an ihrem Gewicht einen enorm hohen Energiebedarf und benötigen besonders viel Kalzium für den Knochenbau. Abgesehen davon ist richtig barfen bei Welpen aber eine leicht zu überschauende Angelegenheit. Und Ihr kleiner Liebling wird es Ihnen danken.

Katzen richtig barfen

Auch Katzen profitieren von der artgerechten Fütterung ähnlich wie Hunde. Bei der Fütterung gibt es aber ein paar Unterschiede. Sie sollten Bedenken, dass dem Barf-Futter für Katzen das Blut bereits entzogen wurde. Die Tiere benötigen dies aber als Lieferanten für Wasser und wichtige Salze, weshalb diese oft zusätzlich ergänzt werden müssen. Genau das Gleiche trifft zu, wenn Sie ohnehin besonders blutarmes Futter füttern. In diesem Fall müssen Sie vermutlich verschiedene Mineralstoffe und Vitamine ergänzen, wenn Sie Ihre Katzen richtig barfen möchten.

Barfen für Anfänger: Das passende Barf Menü finden

Wenn Sie Ihr Tier richtig barfen möchten, sind komplette Barf Menüs oftmals ein guter Ansatz. Fertig-Barf bietet die Vorteile, dass Sie keine einzelnen Zutaten zusammen mischen müssen. Zudem sparen Sie sich eine Menge Aufwand beispielsweise durch das Wegfallen des Kochens einzelner Zutaten. Aber: Wenn Sie richtig barfen möchten, sollten Sie die Inhaltsstoffe der Menüs immer ganz genau kontrollieren. Nicht immer können diese optimal auf die Bedürfnisse Ihres Tieres angepasst sein. Als kleine Orientierungshilfe sehen Sie hier, wie das Menü im besten Fall aufgebaut sein sollte:

  • 60%: Proteine (Fleisch, Fisch, Milchprodukte)
  • 20-30%: Ballaststoffe (Flocken, Obst, Gemüse)
  • Ca. 5%: Fette (pflanzliche Öle, Fischöl, Rindertalg)
  • Ca. 5%: Mineralien (Mineralfutter) und Vitamine

Richtig barfen Anleitung: Wie finde ich die richtige Menge?

Wenn wir das Barfen für Anfänger erklären, spielt die Menge eine wichtige Rolle. Füttern Sie zu wenig, kann dies zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen aufgrund des Untergewichts kommen. Genau das Gleiche gilt, wenn Sie die Futtermenge deutlich überschreiten und Ihr Tier unter Übergewicht leidet. Keine Sorge: Beides können Sie umgehen, wenn Sie richtig barfen. Ganz wesentlich entscheidend für die korrekte Barf Menge ist die Lebensphase Ihres Lieblings. Ein Tier im Wachstum benötigt wesentlich mehr Futter als ein ausgewachsenes Tier. Richtig barfen beim Hund bedeutet aber auch, auf die Rasse zu achten. Natürlich ist der Bedarf bei großen Rassen höher als bei kleineren Rassen.

Dennoch gibt es zumindest ein paar Orientierungshilfen für den täglichen Nahrungsbedarf. Kleine Rassen mit einem Gewicht von zwei bis fünf Kilo sollten täglich ungefähr 100 bis 200 Gramm Nahrung zu sich nehmen. Bei einem fünf bis zehn Kilogramm schweren Hund sollten es 200 bis 300 Gramm pro Tag sein. Wiederum gut das Doppelte benötigt ein 20 bis 30 Kilogramm schwerer Hund, während es bei 30 bis 40 Kilogramm scheren Tieren 600 bis 800 Gram sein sollten.

Hund Barf Fütterungsempfehlung
Bildquelle: Tackenberg

Barf Zusätze und Ergänzungen: Muss das sein?

Zusätze und Futterergänzungen sind ein wichtiges Thema, wenn Sie richtig barfen lernen möchten. Wichtig: Zusätze im Barf-Futter sollten niemals chemischer Natur sein. Anders als das handelsübliche Futter, kommt Barf-Futter komplett ohne chemische Zusätze oder Konservierungsstoffe aus. Gemeint sind in diesem Fall zum Beispiel Ergänzungen wie verschiedene Öle. Je nach Menü können diese erforderlich sein. Ein kurzer Blick auf die Inhaltsstoffe verrät Ihnen mehr. Zudem kann es sein, dass Ihr Liebling einen erhöhten Bedarf an manchen Inhaltsstoffen hat. Welpen etwa sind hier mit ihrem erhöhten Kalziumbedarf ein gutes Beispiel. Diesen erhöhten Bedarf können Sie mit Zusätzen leicht stillen. Anders gesagt: Durch die Zusätze und Ergänzungen können Sie die Ration optimal auf Ihren Liebling anpassen.

Wenn Sie Katzen richtig barfen möchten, ist die Zugabe von Ergänzungsmitteln in der Regel ohnehin unerlässlich. Das Fleisch ist oftmals sehr blutarm, weshalb Salze, Vitamine und Feuchtigkeit ergänzt werden müssen. Mit den Zusätzen ist dies ohne großen Aufwand möglich.


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Den richtigen Barf Shop finden leicht gemacht

Natürlich spielt der Barf Shop Ihres Vertrauens eine wichtige Rollen, wenn Sie richtig barfen möchten. Sie müssen sich auf Ihren Anbieter zu 100 Prozent verlassen können. Was draufsteht, sollte also auch drin sein. Im besten Fall können Sie die Herkunft aller Inhaltsstoffe und insbesondere des Fleisches leicht nachvollziehen. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Unsere Testberichte helfen Ihnen weiter, ebenso die Kauf-Erfahrungen anderer Tierliebhaber. Welche Shops wir bedenkenlos empfehlen können, wenn Sie richtig barfen möchten, sehen Sie hier:

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Das können Sie noch für ein gesundes Leben Ihres Tieres tun

Wenn Sie richtig barfen, legen Sie für die Gesundheit Ihres Tieres einen wichtigen Grundstein. Um für ein möglichst langes, schönes und gesundes Leben Ihres Lieblings zu sorgen, sollten Sie jedoch weitere Dinge beachten. Auch wenn es manchmal schwer fallen mag: Regelmäßige Spaziergänge sind für Ihr Tier von großer Wichtigkeit. Hunde sollten sich in der Natur aufhalten können, schnüffeln und auf Artgenossen treffen. Befindet sich Ihr Tier überwiegend in der Wohnung, wird sich schnell Langeweile einstellen.

Neben den Spaziergängen sollten Sie für zusätzliche Bewegung sorgen. Zum Beispiel durch Spiele mit Ihrem Liebling im Park. Nicht alle Rassen wollen stundenlang über die Wiesen toben, selbst den vermeintlich faulsten Tieren tun diese Spiele aber gut. Fordern und fördern sollten Sie zudem den Geist Ihres Tieres. Auch dies funktioniert mit Hilfe von Spielen, aber auch durch kleine Übungen.

Checkliste: So geht richtig barfen

  • Inhaltsstoffe kontrollieren (keine chemischen Zusätze und Konservierungsstoffe)

  • Zusätze möglicherweise ergänzen (vor allem bei Katzen erforderlich)

  • Auf Bedürfnisse des eigenen Tieres achten (Welpen zum Beispiel erhöhter Kalziumbedarf)

  • Abwechslungsreichen Futterplan zusammenstellen

  • Richtige Menge für eigenes Tier finden

  • Zusätzlich auf gesunden Lebensstil achten

Fazit: Keine Angst vor Fehlern

Wenn Sie richtig barfen wollen, müssen Sie keine Angst vor Fehlern haben. Auf den ersten Blick scheint dieses Thema enorm umfangreich. Sie werden aber innerhalb kürzester Zeit hinter alle „Geheimnisse“ des Barfens blicken können. Und Ihr Tier wird es Ihnen danken. Das Wichtigste: Achten Sie auf die Bedürfnisse Ihres Tieres. Sie werden schnell erkennen, wenn Sie zu viel oder zu wenig Futter geben. Zudem sollten Sie auch die Verdauung im Blick behalten und das Mahl unter Umständen anpassen. Eine Universalstrategie gibt es hier nicht, jedes Tier ist schließlich einzigartig, Und dennoch: Richtig barfen ist einfacher als gedacht.

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Richtig barfen FAQ

Wie funktioniert richtig barfen?

Wer seine Katze oder den Hund richtig barfen lassen möchte, muss ein paar Punkte beachten. Wichtig ist die Zusammensetzung des Menüs und der möglichen Zusatzstoffe. Darüber hinaus sollten Sie auf den individuellen Bedarf Ihres Tieres achten. Aktive und große Tiere haben einen höheren Bedarf als kleine oder ruhige Tiere. Welpen haben einen erhöhten Futterbedarf.

Warum sollte ich mein Tier barfen lassen?

Von der artgerechten Ernährung profitiert Ihr Tier auf verschiedenen Wegen. Sie sorgen für ein besseres Immunsystem, stärken gleichzeitig aber auch die Muskeln und Sehnen. Zudem wird die Verdauung verbessert und die Kaumuskulatur gestärkt. Durch das anhaltende Kauen reinigt Ihr Tier zudem auf natürlichem Wege seine Zähne. Das wiederum sorgt auch für weniger unangenehmen Mundgeruch.

Wie viel Futter braucht mein Hund?

Die Futtermenge jedes Tieres ist individuell. Abhängig ist der Bedarf unter anderem von der Entwicklungsphase. Beim richtig barfen beim Junghund müssen Sie an den erhöhten Energiebedarf aufgrund des Wachstums denken. Zusätzlich dazu spielen auch Rasse, Gewicht und die Aktivität des Tieres eine Rolle.

Wie kann ich Welpen richtig barfen?

Einen Welpen richtig barfen ist im Vergleich zu ausgewachsenen Hunden nicht deutlich anders. Welpen haben einen erhöhten Energiebedarf, da sie sich im Wachstum befinden. Das spiegelt sich in einer größeren Futtermenge im Napf wider. Zusätzlich dazu müssen Sie bei Welpen auf einen erhöhten Kalziumbedarf für einen gesunden Knochenbau achten.

Was kann ich beim Barfen falsch machen?

Die häufigsten Fehler beim Barfen liegen in der falschen Zusammensetzung der Mahlzeiten. Wichtige Nährstoffe und/oder Vitamine werden vergessen oder Hauptbestandteile nicht ausreichend gefüttert. Darüber hinaus verschätzen sich viele Tierliebhaber bei der Menge, was Untergewicht oder Übergewicht beim Tier zur Folge haben kann.

Was muss im Barf Futter enthalten sein?

Ausgewogenes Barf Futter wird aus mehreren Bestandteilen zusammengesetzt. Mit rund 60 Prozent stellen die Proteine wie Fleisch, Fisch oder Milchprodukte den größten Teil. 20 bis 30 Prozent des Napfes sollten mit Ballaststoffen wie Gemüse, Obst oder Flocken gefüllt sein. Weitere fünf Prozent sind für Fette wie Fischöl, pflanzliche Öle oder Rindertalg gedacht. Die restlichen fünf Prozent werden mit Mineralien und Vitaminen aufgefüllt.

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